21. Mai - 24. Mai 2026
WFGA Tour Dortmund WM 2026
Kärntner Kämpferherzen in Dortmund: Großartige Erfolge und wertvolle Erfahrungen bei der Fußballgolf-WM 2026
Die WFGA Fußballgolf-Weltmeisterschaft 2026 im deutschen Dortmund (21. bis 24. Mai 2026) war nicht nur das größte Spektakel in der Geschichte dieser Sportart, sondern auch eine geschichtsträchtige Bühne für den Kärntner Fußballgolf-Sport. Fünf Athleten aus Kärnten machten sich auf den Weg in den Soccerpark Westfalen, um sich im Feld von 303 Teilnehmern aus 14 Nationen zu messen. Am Ende kehrte die rot-weiß-rote Delegation mit stolzen Ergebnissen, einem historischen Jugend-Erfolg und jeder Menge Motivation für das nächste Jahr im Gepäck zurück.
Aurelio Wiegele-Schellander schrammt hauchdünn an WM-Medaille vorbei
Nach seinem frisch gebackenen Titel als Austrian Open Sieger reiste das Kärntner Ausnahmetalent Aurelio Wiegele-Schellander mit großen Ambitionen und im Fokus der internationalen Konkurrenz nach Dortmund. Bei den Junioren hingen die WM-Trauben zwar erwartungsgemäß ein kleines Stückchen höher als auf nationaler Ebene, doch Aurelio lieferte einen sensationellen Fight ab.
Mit einer hochkonzentrierten Leistung spielte er sich bis an die absolute Weltspitze heran und belohnte sich mit dem 4. Platz auf der Weltbühne. Auch wenn es knapp nicht für das Podest reichte: Ganz Fußballgolf-Kärnten ist unheimlich stolz auf seinen Schützling, der bewiesen hat, dass er zur absoluten europäischen Elite gehört!
Falko Glauß-Wiesner mit gemischten Gefühlen, aber starkem Senioren-Ergebnis
Der Kärntner Routinier Falko Glauß-Wiesner trat bei dieser Weltmeisterschaft als Doppelstarter an und erlebte ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Am besten zog er sich bei den Ü55 Senioren, aus der Affäre. In einem hochkarätig besetzten, internationalen Feld sicherte er sich mit konstant starken Runden einen stabilen 37. Mittelfeldplatz. Nicht ganz so glücklich war er hingegen mit seiner Performance im Herren-Einzel, wo er sich nach vier anstrengenden Tagen mit dem 168. Platz begnügen musste – dennoch eine respektable Platzierung im über 200 Mann starken Rekordfeld der Königsklasse.
Manuel Kuhn beweist trotz Verletzung pures Kämpferherz
Ein echtes Drama spielte sich rund um Manuel Kuhn ab, der ebenfalls im Herren-Einzel an den Start ging. Gehandicapt durch eine schmerzhafte Oberschenkelverletzung stand sein Verbleib im Turnier zeitweise auf der Kippe. Doch aufgeben war für den Kärntner keine Option: Kuhn bewies unglaublichen Biss, biss die Zähne zusammen und hielt das kräfteraubende viertägige Turnier bis zur allerletzten Bahn durch. Er belohnte sich selbst für seinen Kampfgeist und landete am Ende auf Platz 210 – eine Platzierung, die unter diesen körperlichen Voraussetzungen wie ein kleiner Sieg gefeiert werden darf.
Generationen-Doppel: Neunjähriger Mattis ist der jüngste Held der WM
Für die rührendste und zugleich beeindruckendste Geschichte der Weltmeisterschaft sorgte das Kärntner Vater-Sohn-Gespann. Michael Schellander trat gemeinsam mit seinem erst 9-jährigen Sohn Mattis Wiegele-Schellander exklusiv im Doppel-Bewerb an.
Als mit Abstand jüngster Teilnehmer des gesamten WM-Turniers zeigte Mattis überhaupt keine Nerven vor der riesigen Zuschauerkulisse. Gemeinsam spielten Vater und Sohn technisch hochkarätige, absolut respektable Runden auf dem schwierigen Dortmunder Parcours. Sie ließen im Gesamtklassement sogar einige gestandene, internationale Erwachsenen-Doppel hinter sich und ernteten dafür riesigen Applaus der weltweiten Fußballgolf-Familie.
Das Kärntner Fazit: „Nächstes Jahr greifen wir wieder an!“
Auch wenn der große WM-Titel der Herren in diesem Jahr an den überragenden David ging, war die Weltmeisterschaft für das Kärntner Team ein voller Erfolg und ein unbezahlbarer Meilenstein für die persönliche Weiterentwicklung. Die einzigartige Atmosphäre, das Messen mit den Besten der Welt und der grandiose Zusammenhalt im Team haben bleibende Eindrücke hinterlassen.
Die Kärntner Delegation zog nach dem Finaltag ein geschlossenes, kampfbereites Fazit: Es war eine großartige Erfahrung – und der Plan für 2027 steht bereits fest. Die Kärntner Adler werden im nächsten Jahr definitiv wieder angreifen!
SOCCERPARK Westfalen
Am Zechenbahnhof 1
44339 Eving

























